Vierteljahresschrift für das Gesamtgebiet der katholischen Theologie
Begründet von Kardinal Leo Scheffczyk • ISSN 0178-1626
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Zusammenfassung

Józef Młynski:
Wem muss geholfen werden?
Der Sozialarbeiter angesichts von Problemen der Gegenwart und Gefahren für das Individuum
(FKTh 2013-1, S. 37–51)

Die Familie als grundlegende gesellschaftliche Gruppe lehrt nicht nur angemessene Einstellungen in Bezug auf die Existenz von Kindern, sondern formt vor allem deren Identität. Auf diese Weise nimmt sie teil an der axiologischen Pädagogik des menschlichen Daseins. Sie bildet nämlich gleichzeitig eine Schule der gesellschaftlichen Tugendhaftigkeit und eine axiologische Schule der kindlichen Welt. Ziel des Artikels ist es, den Einfluss von Autorität auf das Funktionieren der zeitgenössischen Familie aufzuzeigen. Der Autor unternimmt daher eine semantische Einordnung des Begriffes der Autorität und der historischen Bedingungen der Autorität von Mutter und Vater im Hinblick auf Matriarchat und Patriarchat. Darüber hinaus richtet der Autor seine Aufmerksamkeit auf die gegenseitige Abhängigkeit von Autorität und Werteerziehung. Weiter untersucht der Artikel, wie elterliche Autorität mit Hilfe eines egalitären Erziehungsstils in die Tat umgesetzt werden kann. Nur egalitäre Erziehung trägt zum angemessenen Funktionieren der Familie im gesellschaftlichen Raum bei.

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