Vierteljahresschrift für das Gesamtgebiet der katholischen Theologie
Begründet von Kardinal Leo Scheffczyk • ISSN 0178-1626
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Zusammenfassung

Francois Reckinger:
Die Gnade der unauflöslichen Ehe
Eine Besinnung im Blick auf die Familien-Synode
(FKTh 2015-3, S. 161–177)

Die Ehe von zwei getauften Partnern ist Sakrament, indem sie die unauflösliche Einheit zwischen Christus und der Kirche abbildet. Um dieses »große Geheimnis« (Eph 5, 32) geht es bei der bevorstehenden Familien-Synode in Rom. Der vorliegende Beitrag will im Blick darauf einige Themen aufgreifen, zu denen bisher nach Meinung des Autors noch nicht alles Notwendige gesagt worden ist. Es sind in der Hauptsache folgende: Der Sinn des Unauflöslichkeitsgebotes Jesu bei den Synoptikern und in 1 Korinther. – Zwei andere, eher noch schwerer zu erfüllende Gebote im Neuen Testament. – Soll bei Matthäus »Unzucht« gleich »Ehebruch« sein? – Getrennten und Geschiedenen helfen, ihrer Ehe treu zu bleiben. – Was sagt das Neue Testament zur Kommunionverweigerung? – Es gibt Sünden, vor allem im sozialen Bereich, die schwerer sind als eine neue Verbindung nach Trennung oder Scheidung. – Freies Zusammenleben von Ledigen im Urteil des Neuen Testamentes und der kirchlichen Tradition. – Bedeutsamkeit einer zu erneuernden Sakramentenpastoral insgesamt.

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