Vierteljahresschrift für das Gesamtgebiet der katholischen Theologie
Begründet von Kardinal Leo Scheffczyk • ISSN 0178-1626
Navigation

Zusammenfassung

Florian Kolfhaus:
Tod oder Nicht-Tod? Das ist hier die Frage
Warum es angemessen ist zu zweifeln, dass Maria gestorben sei
(FKTh 2016-4, S. 271–290)

»Maria ist nicht gestorben.« Ein Katholik darf das mit guten Grünen behaupten, ohne mit dem Lehramt der Kirche in Konflikt zu geraten. Papst Pius XII. hat es ausdrücklich vermieden, bei der Verkündigung des Assumptadogmas vom Sterben der Mutter Jesu zu sprechen. In der Tat musste Maria nicht sterben, da der Tod eine Folge der Sünde ist. Freilich bleibt die Frage offen, ob sie tatsächlich die Trennung von Leib und Seele erlitten hat. Dr. Florian Kolfhaus verteidigt in seinem jüngst erschienen Buch »Stärker als der Tod – Warum Maria nicht gestorben ist« die These, dass sich Christus in Maria als Redemptor perfectissimus gezeigt hat, der seine Mutter vor der Sünde und dem Tod bewahrt hat.

© FKTh 2020