Vierteljahresschrift für das Gesamtgebiet der katholischen Theologie
Begründet von Kardinal Leo Scheffczyk • ISSN 0178-1626
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Zusammenfassung

Ivan Podgorelec:
Marienrede, nicht Mariologie:
Die Gestalt Marias bei Karl Barth
(FKTh 2017-4, S. 287–303)

ln diesem Artikel wird versucht, die Ergebnisse von der unter dem Titel »Marienrede, nicht Mariologie: Die Gestalt Marias bei Karl Barth« erschienenen Doktorarbeit auf den Punkt zu bringen. Als reformierter Theologe hat Karl Barth sich in der Auseinandersetzung mit der katholischen Theologie genügend ausführlich über Maria und die Mariologie geäußert, damit man darüber eine fruchtbare Studie herausarbeiten kann. Barths Marienrede (die Rede über Maria und die Mariologie) entbehrt keines der wichtigsten mariologischen Fragethemen, wie zum Beispiel: Die vier marianischen Dogmen, das Mitwirken Mariens, die biblische Gestalt Mariens, die Marienverehrung, Maria und die Kirche u.a. Allerdings kritisiert Barth scharf und lehnt die katholische Marienlehre (Mariologie) ab. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt aber, dass bei Barth in seiner theologischen Entwicklung zu einer Wende gekommen ist. Diese Wende zeigt uns dann, dass ihm am Ende seines Lebens eine tiefere Einsicht über Maria geschenkt worden ist, nach der die Mariologie doch recht hat.

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